Grünschwanzlori (Lorius chlorocercus)
Verbreitung: Östliche Inseln der Salomonen. Wälder und Sekundärvegetation in allen Höhenlagen, Kokosnussplantagen.
Beschreibung: Die Größe der Grünschwanzloris beträgt ca.28 cm. Weibchen wie Männchen sind gleich gefärbt. Ein Geschlechtsunterschied ist äußerlich nicht erkennbar.
Die Hauptfarbe des Grünschwanzloris ist rot. Die Stirn die Zü,gel der Scheitel und der Nacken sind schwarz. Über die Brust zieht sich ein breites gelbes Band. Auf beiden Halsseiten befindet sich ein schwarzer Fleck der bei den Jungtieren noch nicht zu sehen ist. Auch das gelbe Band ist noch nicht vollständig.
Die Schenkel sind dunkelblau, Flügel grün, Unterflügeldecken blau und der Flügelbug hellblau. Auf der Unterseite der Schwingen befindet sich ein breites rosarotes Band, die Schwanzfedern sind auf der Unterseite matt oliv gelb, auf der Oberseite rot mit grüner Spitze. Die Füße sind anthrazitfarbig und der Schnabel orangerot. Der nicht befiederte Augenring ist schwarz und die Iris orangerot.
Verhalten in den Zuchtanlagen: Die Voliere sollte mindestens 2,5 m x 1 m x 2 m mit anschließenden Schutzraum haben, Ganzjährig sollte ein dickwandiger Schlafkasten von (40 cm x 20 cm x 30 cm) angeboten werden. Es ist ein verspielter, bewegungsaktiver Lori mit nicht allzu lauter Stimme; pfeifende, zischende und glucksende Rufe; intelligent und neugierig; wird leicht zutraulich; benötigt viel Beschäftigungsmöglichkeiten; Zweige und Kalksteine anbieten.
Nachzucht: Die Nachzucht ist in den letzten Jahren öfters gelungen. Das Gelege besteht im Normalfall aus 2 Eiern, nur in Ausnahmefällen können es mal 3 Eiern sein.
Die Brutzeit bei meinen Grünschwanzloris war 23 Tage. Nach 15 Tage wurden sie beringt.
Nach 65 Tagen haben die Jungen den Nistkasten verlassen. Zwei Bruten im Jahr sind möglich.
Fütterung: Der Loribrei aus Fertigpulver von namhaften Herstellern . Oder aber, denn der Loribrei kann natürlich auch selbst gemischt und zubereitet werden. Der Loribrei besteht dann aus Früchtebrei Pulver, 7-Korn-Flocken, Haferflocken oder Reisflocken, Traubenzucker, Honig, Blütenpollen, Bierhefe, Mineralstoffen und Vitaminen. Zusätzlich werden dann noch verschiedene Obstsorten, vor allem Äpfel, Birnen, Kiwi, Weintrauben und Grünfutter wie Vogelmiere, Löwenzahn oder etwas Salat gereicht. Kleine Mengen Sonnenblumen - kerne (gekeimt) können auch gereicht werden. Es sollte auch Eifutter angeboten werden.
Gerne werden auch verschiedene Beeren und frische Zweige zum Benagen, auch mit Knospen und Blüten angenommen.



Jungvögel 2011 35 tage alt

Jungvögel 2011 40 Tage alt


Jungvogel 55 Tage

1,0 Zuchthahn

1,0 Mein Zuchthahn Kopfstudie
Weitere Bilder in der Diashow
BERNHARD NIEMERG - COPYRIGHT 2007-2012 - ALL RIGHTS RESERVED